Unsere Clubs

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München

BPW München

Das BPW-Netzwerk ist eines der größten und ältesten Netzwerke für Frauen – berufsübergreifend, überparteilich, überkonfessionell und international. Sie finden bei uns engagierte Frauen auf allen Ebenen – bei Existenz- Gründung und Wiedereinstieg, in verantwortlicher leitender Stellung, ebenso wie Selbständige, Freiberuflerinnen und Unternehmerinnen.
Mit über 100 Clubfrauen ist der Münchner Club einer der größten der 35 Clubs in Deutschland.
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BPW Club München

Vor Ort, national und international setzen sich die rund 30.000 Mitglieder in rund 100 Ländern  des BPW International auf vielfältige Weise dafür ein, Frauen aller Hierarchieebenen und Branchen bei der Entwicklung Ihrer beruflichen Potenziale zu unterstützen.

Neben persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine Partner in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf. 2008 zeichnete sich das Netzwerk für die Einführung des Equal Pay Day, des internationalen Aktionstages für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, in Deutschland verantwortlich.


Besondere Projekte des BPW

Mentoring

Seit Jahren bieten wir in München Mentoring an, - in einem ‚geschützten’ Raum aber mit großer Offenheit und viel Vertrauen. Zahlreiche Club-Frauen haben schon davon profitiert und geben immer wieder gerne Ihre Erfahrungen weiter.

Haben Sie Fragen dazu, wollen Sie Mentee oder Mentorin werden,  – gibt es Angebote von Ihnen oder brauchen Sie Hilfe?

Arbeitsgruppen

BPW Arbeitsgruppen gibt es auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

Hier geht es vor allem um Themenbearbeitungen, Schulungen, die Weitergabe von eigenem Know-how, sowie Weiterbildung & Erfahrungsaustausch mit Clubfrauen nebst Teamfähigkeit.

Projekte

Mit dieser Equal Pay Day Initiative der Business and Professional Women Germany wird seit 2008 jährlich bundesweit auf die bestehende Lohnungerechtigkeit  zwischen Männern und Frauen aufmerksam gemacht.

Mittlerweile unterstützen 45 Bündnis- & Kooperationspartnerinnen das Münchner Aktionsbündnis.

Jährlich machen wir am Equal Pay Day mit verschiedenen Aktionen lauthals auf das Thema Lohnungerechtigkeit aufmerksam!

Mitglieder in 100 Ländern weltweit

Stand 12/2018
1542
Deutschland
20000
Europa
30000
International

Vorteile des BPW

Persönliche Weiterentwicklung
Diversität

International – Vor Ort – Digital
Politische Forderungen

News-Feed

Keine digitale Zukunft ohne Frauen - Nachbericht zur BPW Bundestagung

Wir danken allen Referierenden und Teilnehmenden herzlich für die inspirierende und spannende Veranstaltung. Unser besonderer Dank gilt unseren Sponsoren: CoWomen, FidAR, Schott AG, Women Speaker Foundation und Lipault sowie unserer Fotografin Anja Hagge von  FotografiaLubecca
  

Algorithmen und künstliche Intelligenz: Für überraschend viele klingt das nach Zukunft und nicht nach Gegenwart - vielleicht sogar ein wenig nach Science Fiction. Dabei sind Algorithmen bereits heute Teil unseres Alltags und entscheiden in vielen Bereichen. Sie sind kein Hexenwerk, denn die digitale Zukunft ist von Menschen gemacht.


Um diese Zukunft mitzugestalten, trafen sich am 2. November über 100 Interessierte unter dem Motto „Robots, Blogs und Sophia – Wie künstliche Intelligenz weiblicher wird“ zum Fachtagungsteil der jährlichen BPW Bundestagung. BPW Präsidentin Uta Zech verwies in ihrer Eröffnungsrede auf die Historie, wenn es um Frauen und die Grundlagen des Internet und Programmierens geht. Ada Lovelace, Grace Hopper oder afroamerikanischen Mathematikerinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die maßgeblich zum Gelingen der NASA Missionen in den 1950er und 60er Jahren beitrugen, sind hier nur einige verdienstvolle Namen. Heute dominieren in vielen Bereichen der Digitalisierung trotzdem Männer und erstellen Inhalte – siehe die aktuelle Wikipediadiskussion – während Frauen eher konsumieren. Nur 15 Prozent der Beschäftigten in IT-Unternehmen sind weiblich, obwohl es die Hälfte der Studierenden ist. Wenn bei der Entwicklung aber nicht alle Perspektiven berücksichtigt werden, so Zech, übertragen sich auch Vorurteile und Stereotype. Ihr Plädoyer lautete: „Aktiv werden, um die Chancengleichheit im Digitalen voranzutreiben.“ Das wusste auch schon Grace Hopper mit ihrem Credo: „If in doubt, do it.“ 

 

Im Anschluss an Uta Zech führte Lola Güldenberg, Trendforscherin und geschäftsführende Inhaberin der CARLO Tech, in verschiedene Ansätze der Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) ein. Die Teilnehmenden lernten Sophia kennen. Die künstliche Intelligenz soll besonders menschlich wirken und war Namensgeberin der Tagung. Die Entwicklung von KI, so Güldenberg, ist ein Weg, der zwangsläufig mit Fehlern gepflastert ist. Denn wir haben es mit einem Lernprozess zu tun. Im Hintergrund befinden sich entweder riesige Datenbanken (statistische Intelligenz) oder selbstlernende Algorithmen (evolutionäre Intelligenz). Das Interface bildet immer die Sprache. Die KI arbeitet mit den ihr zur Verfügung stehenden Informationen. Wer ihr aufgrund fehlender Diversität Stereotype anbietet, wird auch nur Stereotype erhalten. Der Geschlechteraspekt wird auch bei der Umsetzung deutlich. KI ist oft weiblich, wenn es um die Bereiche „Kümmern und Bedienen“ geht. Der Gedanke dahinter: Die Nutzenden verzeihen Fehler leichter, wenn eine gewisse Untertänigkeit suggeriert wird. Stereotype in voller Blüte. Ethische Maßgaben bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz sind also unabdingbar und Lola Güldenberg begrüßte Innovationen wie „Q - die erste geschlechtsneutrale Stimme“. 

 

Marlene Schreiber, Rechtsanwältin bei Härtling Rechtsanwälte widmete sich nach Güldenberg der Frage, wie die Schlüsseltechnologie Blockchain unsere (digitale) Welt verändern wird. Trotz der verbreiteten Nutzung des Begriffs gibt es noch relativ wenige Anwendungsgebiete. Das Bekannteste ist die Kryptowährung oder Ticketinglösungen, die den Weg von Eintrittskarten nachvollziehbar machen. Im Bereich ecommerce wird Blockchain z.B. auf Alibaba, der größten Handelsplattform der Welt, genutzt. Hier finden sich im Bereich der Verfolgung von Luxus- oder Frischeprodukten sicher auch weitere spannende Einsatzmöglichkeiten. Aus rechtlicher Sicht ist Blockchain kein universeller Problemlöser. Alle Herausforderungen, die sich im Analogen bei Vertragsgestaltung und Datenschutz stellen, finden sich auch im Digitalen. Im Recht sind darüber hinaus die Dinge veränderbar, in der Blockchain nicht. Datenschutzrechtlich gelten bei Blockchain die bekannten Prinzipien und Fragestellungen. Personenbezogene Daten sind grundsätzlich alle, die zurückverfolgt werden können. Auch Anonymisierungslösungen über IDs helfen nicht, wenn sie an anderer Stelle entschlüsselt werden. Ebenso wie sich die Umsetzung der Betroffenenrechte schwierig gestaltet, wenn nicht zweifelsfrei geklärt werden kann, wer die Teilnehmenden der Blockchain sind und wie diese Daten verarbeiten. Das Recht, so Marlene Schreibers Fazit, muss und wird sich hier weiterentwickeln, sodass neue Technologien umsetzbar bleiben.


Die anschließende Fishbowldiskussion brauchte die beiden Referierenden mit Maren Heltsche von den Digital Media Women unter der Moderation von Antonia Sutter vom sisterMAG zusammen, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Lola Güldenberg verwies darauf, dass Technik im Haushalt und in der Pflege entlastend wirken kann. Unabdingbar ist es aber, alle Teile der Bevölkerung bei der Nutzerfreundlichkeit mitzunehmen. Verschiedenste Menschen müssen digitale Produkte mitgestalten, damit ihr Nutzen maximiert werden kann. Gerade das Testing muss diverser werden, denn, so Güldenberg: „Gutes Design funktioniert immer übergreifend.“

Was Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt betrifft, ist es wichtig, Frauen die Angst zu nehmen, aber auch darauf hinzuweisen, dass Veränderungen kommen werden. Nicht jede muss programmieren können. Eine Vorstellung von dem, was passiert, ist ausreichend. Allerdings werden Automatisierungsprozesse z.B. in der Verwaltung vermutlich vermehrt Frauen treffen, sodass kontinuierliches Weiterlernen notwendig bleibt. „Es gibt viele Leerstellen mit genug Platz für Frauen.“ machte Maren Heltsche Mut. Welche Fähigkeiten genau gefragt sein werden, ist schwer vorherzusagen. Wer aber den Willen behält, sich neues Wissen anzueignen, hat schon viel gewonnen. „Die Digitalisierung ist keine Bedrohung, sondern wird entlasten.“ so waren sich alle einig. Wie überall, sollten Frauen sich trauen laut zu werden und ihren Platz in der Welt einzufordern - auch in der der neuen Technologien. 

 

Bevor die Tagungsteilnehmenden in zwei Workshoprunden praktisch neues Wissen erlangen konnten, berichteten mit Michaela Fleischer, ehemals N26 GmbH und Deutsche Bank und Gabi Brückner, Forschungsbereichsleiterin Integrierte Daten und Analysen beim AOK Bundesverband zwei Führungsfrauen im Digitalen über ihren persönlichen Weg. "Digitalisierung ist nur gut, wenn sie den Menschen dient", so ihr gemeinsames Fazit. Als Führungskraft muss man nicht bei allen Entwicklungen am Puls der Zeit sein, aber Mitarbeitende sinnvoll anleiten und motivieren können. Gerade bei großen und internationalen Teams ist es eine Herausforderung, allen die gleiche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ihr Tipp für Frauen: "Den Respekt vor Technologie verlieren und lebenslang lernen." 
 

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Der Verband der Business and Professional Women ist ein berufs- und branchenübergreifendes Netzwerk für Frauen in über 100 Ländern, das sich als weltweite Stimme für Chancengleichheit berufstätiger Frauen und als Forum für gegenseitige Unterstützung und internationales Networking versteht.