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 Projekte:  Danube Net | Project-5-O | Women for Water

Eine Arbeitsgruppe in BPW München arbeitet aktiv im internationalen BPW-Projekt
"Women for Water" mit. Die Leiterin der nationalen Arbeitsgruppe Rita Assogna ist Münchner Clubfrau.

Ansprechpartnerin für die lokale Münchner Wassergruppe ist Judith Mayer.

• Warum ein solches Projekt „Women for Water“ notwendig ist:

Wasser ist:
• Ein Thema, das uns alle angeht, besonders aber die Frauen
• Ein Allgemeingut, das jedem zugänglich sein muss
• Ein Lebensquell, den wir schützen müssen

Deshalb müssen wir:
• Unsere Einstellung überdenken
• Verantwortlich handeln
• Auf lokaler Ebene aktiv werden, global unsere Kräft vereinigen


• Warum BPW sich im Projekt "Women for Water" engagiert:

Ohne Wasser gibt es kein Leben
Denn sauberes Trinkwasser und unverseuchtes Süsswasser sind lebensnotwendig! Für unsere Existenz und die Landwirtschaft, die uns ernährt.

Ein Thema, das uns alle angeht: jeden einzelnen von uns! Und nicht nur Techniker, Verwaltungsbeamte, Regierungen, Bauern oder Frauen aus Gebieten, in denen Wasserknappheit herrscht. Noch ist die Wassernutzung sehr unausgewogen. Unsere Gesellschaft soll zwar ihre Bedürfnisse klar artikulieren, sie hat aber auch die Verpflichtung, gute Lösungen im eigenen Umfeld zu finden und auf Ausgewogenheit bei Verwaltung und Nutzung von Wasser zu bestehen.

Wasser-Management ist eine Frage der Einstellung und Organisation.
Die Wassererschliessung und –verwaltung sollte aufgeteilt werden. Dabei müssen Verbraucher, Planer und Politiker auf allen Ebenen mit einbezogen werden, so wie es in den "Dubliner Prinzipien" vorgesehen ist.

Wasser oder Wassermangel wird schwere Konflikte in unserer Welt verursachen und voraussichtlich auch ein Hauptgrund zukünftiger Konflikte sein. Wie kann es Demokratie und Frieden geben, wenn die Kontrolle über eine Hauptressource wie das Wasser nicht beim Volk liegt, sondern von Wirtschaft und Politik ausgeübt wird

Die Versorgung mit sauberem, nicht überteuertem Wasser gehört zu den Menschenrechten. Wasser spielt eine zentrale Rolle bei der nachhaltigen Entwicklung ärmerer Länder und auch bei der Armutsbekämpfung.

Frauen haben dabei eine zentrale und wichtige Position:
in vielen Teilen der Welt sind sie die Hauptnutzer und kümmern sich ausserdem um die Wasserbeschaffung. Frauen erziehen und motivieren, sind aktiv, können Dinge bewegen und rasch verändern. Regierungen hingegen setzen oft beschlossene Grundsätze nur schleppend um, weil ihnen die nötige Vorstellung und Willenskraft zur Verwirklichung der Pläne fehlt und sie durch den Verwaltungsapparat gebremst werden.





• Was die Projektgruppe tut:

• Aufbau eines Netzwerks. In jeder Region sollte die Projektgruppe durch ein Mitglied vertreten sein.
• Projekte definieren, Ziele vorgeben, Partner finden.
• Informieren. Überall Frauen zur Beteiligung motivieren.
• Ideen und Pläne entwickeln, wie die Frauen mitarbeiten können.
• Unterstützung bei lokalen Projekten und bei der Beschaffung der notwendigen Geldmittel,eventuell ein Kursangebot entwickeln.


• Ein konkretes Projektbeispiel:

Hilfe für die Ukraine!

Für die sanitären Anlagen einer Schule in der Ukraine wurde dringend Geld gebraucht, denn 730 Schüler aus Lemberg in der Ukraine - hauptsächlich Mädchen - hatten kaum noch funktionstüchtige Toiletten. Trotz fast leerem Spendenkonto versprach BPW Hilfe, doch wie wurde BPW gerade auf dieses Problem aufmerksam?

Das geschah über verschiedene Kontakte einiger BPW - Clubfrauen, deren Engagement letztendlich zum Verein ‚Hilfe für die Ukraine e.V. München’ führte, wo vor allem hilfsbedürftige Familien aus Tschernobyl unterstützt werden, aber auch Krankenhäuser, Kindergärten & Waisenhäuser. Jedes Jahr kommen einige hundert ukrainische Kinder nach München zu Gastfamilien und zweimal im Jahr werden auch mit Hilfe von Spenden Hilfstransporte durchgeführt.

Und man arbeitet zusätzlich mit der ukrainischen Organisation, ‚Tschernobyl-Mütter’ zusammen, deren Vertreterin Anna Fedoritsch dann schließlich einen Spenden-Scheck über 1176 € vom BPW - Vorstand überreicht bekam.
So wurde schnell und unbürokratisch geholfen und endlich konnten die ukrainischen ortsansässigen Handwerker die Renovierungen an der Schule durchführen.

Lob gebührt der Einstellung, mit der hier Hilfe geleistet wurde, denn alle daran Beteiligten arbeiten ehrenamtlich; wichtig ist allen eine Hilfe, die auch wirklich ankommt!

Wer weitere Frauen & Wasserprojekte unterstützen möchte, kann Spenden überweisen an:
BPW - Club München, AG Wasser, Konto 58283722 BLZ 70150000 Stadtsparkasse München


Scheckübergabe

Wie kann ich mit einbezogen werden?

• Kontaktieren Sie ein Mitglied der Projektgruppe
• Werden Sie "Wasser-Botschafterin"

Dies sind die Aufgaben einer "Wasser-Botschafterin"
• Verbindung zu halten zwischen der Projektgruppe und den aktiven Frauen einer Region/eines Staates.
• Über Projekte, gute Praktiken und Ideen zum Thema Wasser(managment) berichten.
• Fragen stellen in der eigenen Gemeinde zur Wassersituation, d.h. zu Resourcen, Versorgung, Reinheit,
Abwasser, Recycling etc.
• Interessenten und Sponsoren für die Projekte der Projektgruppe finden.


• Links

Politik
BPW Niederlande
Commission of Sustainable Developement
World Water Council
Frauenumweltnetz
European Environmental Bureau
Blue Planet Projects
www.fame2005.org

Fakten
Wasserwirtschaftsamt München
Trinkwasserverordnung
EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
Wasserpublikationen


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